Belege

Kontext und Belege

Ein umfassendes Verständnis von Ultima Memoria (UM) reicht über eine Beschreibung des Systems selbst hinaus. Es verlangt ebenso Aufmerksamkeit für den Kontext, in dem es entwickelt wurde und aus dem es seine besondere Bedeutung gewinnt. Ultima Memoria (UM) ist in einen eingebettet außergewöhnlichen biografischen, akademischen und öffentlichen Kontext. Im Zentrum dieses Kontextes stehen das umfangreiche und vielschichtige Wissen und die Erfahrung des Entwicklers, sein bemerkenswerter akademischer Werdegang und die öffentliche Resonanz auf seine außergewöhnlichen Leistungen in Studium und Forschung. Diese weitere Perspektive wird zusätzlich ergänzt durch ausgewählte wissenschaftliche Studien zu Gedächtnis, Lernfähigkeit und kognitiven Prozessen.

Entwickler | Dr. M.Freiberg

Ultima Memoria (UM) entstand aus einem besonderen Zusammentreffen von wissenschaftlicher Forschung, internationaler Erfahrung und praktischer Bestätigung. Der Werdegang von Dr. M. Freiberg liefert daher nicht nur den biografischen Hintergrund des Systems, sondern auch Einblick in die Perspektiven, die seine Entwicklung geprägt haben.

Über einen Zeitraum von mehr als drei Jahrzehnten erwarb Dr. Freiberg durch Studien in Deutschland und im Ausland ein umfangreiches und vielschichtiges Gefüge an Wissen und Erfahrung. Dies führte zu einem vertieften Verständnis menschlicher physiologischer und kognitiver Prozesse. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse bildeten den wesentlichen Ausgangspunkt für die Entwicklung von Ultima Memoria (UM) — einem System, das die Breite dieses Erfahrungshorizonts widerspiegelt und unter dem Namen Ultima Memoria (UM) – Infrastruktur für kognitive Leistungsfähigkeiten (Globale Infrastruktur zur Erfassung, Messung, gezielten Weiterentwicklung, Prüfung, Zertifizierung, Dokumentation und Archivierung individuell ausgeprägter und systematisch operationalisierbarer kognitiver Leistungsfähigkeiten) bekannt ist.

Um die Wirksamkeit seines Systems in der Praxis zu belegen, absolvierte Dr. Freiberg ein Diplomstudium an der Ruhr-Universität Bochum (Deutschland), einen Studiengang mit einer Regelstudienzeit von zwölf Semestern, in nur drei Semestern und schloss mit der Gesamtnote 1,7 ab (nach der deutschen Notenskala, in der 1,0 die beste Note ist).

Dieser außergewöhnliche Verlauf des akademischen Fortschritts löste bei zahlreichen Professoren der Ruhr-Universität Bochum erhebliches Erstaunen aus. Seine akademische Entwicklung war damit jedoch keineswegs abgeschlossen: Nur zehn Monate später wurde Dr. Freiberg von der Friedrich-Schiller-Universität Jena die Promotion zuerkannt. In diesem Fachgebiet dauert eine Promotion in der Regel mindestens drei Jahre und meist eher vier.

Medienberichte

Die Medienberichte dokumentieren die öffentliche Wahrnehmung des außergewöhnlichen akademischen Werdegangs von Dr. M. Freiberg. Sie richten den Blick besonders auf seine akademischen Leistungen, seine Promotion und die Resonanz, die diese Erfolge sowohl im universitären als auch im medialen Umfeld ausgelöst haben:

Ruhr-Universität BochumMirsad Freiberg schließt sein Sozialwissenschaftsstudium in drei Semestern ab
Ruhr-Universität Bochum
RUB – Pressemitteilung – Nr. 377

Sozialwissenschaftlicher Abschluss in drei Semestern

Mirsad Freiberg schließt sein Sozialwissenschaftsstudium in drei Semestern ab

Studium an der Ruhr-Universität in absoluter Rekordzeit […]

Während der durchschnittliche Sozialwissenschaftsstudent seinen Abschluss nach elf oder zwölf Semestern erlangt, war Mirsad Freiberg bereits nach drei Semestern fertig. Auch seine Noten waren beeindruckend: 1,7. […]

Diplomarbeit über das US-Rentensystem: Im Sommersemester 2006 schrieb sich der gebürtige Montenegriner in den damaligen Diplomstudiengang [ vergleichbar mit einem Masterabschluss ] ein. Nur ein Semester später hatte er sein Vordiplom [ ein Vorabschlusszeugnis ] abgelegt, einschließlich Abschlussklausuren, Studienprojekten und Zwischenprüfungen.

Nach einem weiteren Semester hatte er die Abschlussprüfungen seines Diplomstudiums bestanden und wenige Monate später seine Diplomarbeit über das US-Rentensystem geschrieben. Sehr schnell und sehr gut, denn er erhielt die Note 1,7. […]

Mirsad Freiberg möchte diese Methoden mit Kommilitonen und anderen teilen.

Ruhr-Universität Bochum
Westdeutsche Allgemeine ZeitungSozialwissenschaftlicher Abschluss in nur drei Semestern
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
In drei statt in zwölf Semestern

Abschluss in Rekordzeit

Sozialwissenschaftlicher Abschluss in nur drei Semestern

Mirsad Freiberg schließt in Rekordzeit ab

Während der durchschnittliche Sozialwissenschaftsstudent seinen Abschluss in elf oder zwölf Semestern erlangt, war Mirsad Freiberg bereits nach drei Semestern fertig. Auch seine Noten waren beeindruckend: 1,7.

Das Geheimnis seines Erfolgs: schnell lesen, aber alles behalten. Der 40-Jährige untersucht nun in seiner Doktorarbeit das Verhältnis Montenegros zu den USA. Der gebürtige Montenegriner schrieb sich im Sommersemester 2006 ein. Sein Vordiplom [ein Vorabschlusszeugnis] hatte er nach nur einem Semester, einschließlich Abschlussklausuren, Studienprojekten und Zwischenprüfungen.

Ein Semester später hatte er auch seine Abschlussprüfungen hinter sich und wenige Monate danach seine Diplomarbeit über das US-Rentensystem fertiggestellt.

Möglich war das natürlich nur mit einem Vollzeitstudium und einer gehörigen Portion Organisationstalent. […] Das andere Geheimnis seines Erfolgs: schnell lesen, aber alles behalten und erinnern. […]

WAZ – Donnerstag, 13. Dezember 2007
BILD ZeitungSo etwas hat es hier noch nie gegeben
BILD Zeitung
Schnell und gut – die Note 1,7

Ein Hochschulabschluss in nur 3 Semestern

So etwas hat es hier noch nie gegeben

Ein Hochschulabschluss in nur drei Semestern – der Turbo-Student. Bochum – Mirsad Freiberg [40] ist der Turbo-Student der Ruhr-Universität Bochum.

Der Castrop-Rauxeler schaffte sein Diplom [vergleichbar mit einem Masterabschluss] in Sozialwissenschaft in nur drei Semestern – mit der Note 1,7! Die Regelstudienzeit dieses Studiengangs beträgt zwölf Semester.

Seine Dozenten waren verblüfft. „So etwas hat es hier noch nie gegeben“, sagte Universitätssprecherin Meike Drießen. […]

In Zehn-Stunden-Tagen schaffte er alle Seminare, Vorlesungen, Projekte und Prüfungen. „Das Schwerste war, meinen Stundenplan effizient zu ordnen“, sagt der Turbo-Student. „Letztlich kommt es auf die richtigen Lerntechniken an“, ist Freiberg überzeugt. Als begeisterter Kampfsportler [Kung-Fu] weiß er alles über Konzentration. Seine Frau [28] hielt das Familienleben zusammen.

Der Turbo-Student arbeitet jetzt an seiner Doktorarbeit, für die er sich ein Jahr gegeben hat.

Christina Küper – 12. Januar 2008
Westfälische RundschauM. Freiberg macht seinen Abschluss an der Ruhr-Universität in 3 Semestern
Westfälische Rundschau
Diese Leistung kann Maßstab werden

Hochschulabschluss in nur 3 Semestern

M. Freiberg macht seinen Abschluss an der Ruhr-Universität in 3 Semestern

Bochum. Normale Sozialwissenschaftsstudenten brauchen elf bis dreizehn Semester bis zum Abschluss. Mirsad Freiberg schaffte es in nur drei [!] Semestern. Und trotzdem sind seine Noten mit 1,7 sogar gut! Und das, obwohl Deutsch nicht seine Muttersprache ist und er vier kleine Kinder hat.

Der 40-Jährige stammt aus Montenegro und lebt seit fünfzehn Jahren in Castrop-Rauxel. Bislang arbeitete er nach einem Ingenieurstudium als technischer Bauleiter. 2006 schrieb er sich für den Diplomstudiengang [vergleichbar mit einem Masterabschluss] in Sozialwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum ein. Das Grundstudium absolvierte er in einem Semester. Normalerweise dauert allein dies mindestens drei Semester – genauso lange, wie Freiberg für sein gesamtes Studium brauchte. Nach einem weiteren Semester hatte er die Abschlussprüfungen mit Leichtigkeit hinter sich gebracht und schrieb im letzten Semester seine Diplomarbeit über das US-Rentensystem.

Sozialwissenschaft mit chinesischer Kampfkunst. So etwas hat es an der Ruhr-Universität noch nie gegeben. Freiberg führt seinen Rekord darauf zurück, dass er Meister des Shaolin Wing – Chun Chuan ist. Mit dieser chinesischen Kampfkunst und Lebensphilosophie beschäftigt er sich seit 25 Jahren. Als Experiment wollte er beweisen, dass fernöstliche Methoden auf ein sozialwissenschaftliches Hochschulstudium übertragbar sind.

Trotz seiner Erfolgsserie bleibt er bescheiden. Seine Leistungen seien „nichts Besonderes“. Jeder könne das mit denselben Übungen und Techniken wiederholen, sagt er. Seine Noten hätten sogar besser ausfallen können, doch „die geistige Leistungsfähigkeit nimmt mit steigendem Alter ab“. Von morgens bis abends besuchte er Lehrveranstaltungen, die er anschließend zu Hause nacharbeitete. Seine Familie unterstützte ihn während des Schnellstudiums. […]

Freiberg interessiert sich für Sozialwissenschaft, weil sie verschiedene Disziplinen aus Politik, Soziologie und Mathematik verbindet. Außerdem wollte er Deutschland besser kennenlernen. Sein Eindruck von diesem Land und seiner Gesellschaft: „Wenn man einige Dinge ändern würde, wäre Deutschland ein Paradies.“ Er sagt, er studiere gern in Deutschland und die Dozenten in Bochum seien umgänglich.

Bei den Studiengebühren sieht er Vor- und Nachteile. Er meint, die Universitäten erzielten dadurch mehr Einnahmen. Diese Gebühren haben in Bochum neue Forschungszentren und die Einstellung studentischer Hilfskräfte ermöglicht. Andererseits hätten viele Studierende Probleme, die Gebühren ohne Darlehen zu zahlen. Zu viele müssten arbeiten, was sich negativ auf ihr Studium auswirke. […]

Nächstes Projekt: schnelle Doktorarbeit. Freiberg hat die Promotion im Blick. Thema seiner Doktorarbeit sind die Außenbeziehungen der USA und Montenegros. Voraussichtlich wird er 2008 fertig sein und einen weiteren Rekord brechen: Eine Promotion dauert normalerweise mindestens zwei Jahre. Als Zukunftsprojekt möchte er eine Universität nach eigenen Konzepten gründen. Dort würde Wissenschaft interdisziplinär gelehrt.

Die Ruhr-Universität hat nun ein Projekt gestartet, um das „Phänomen Freiberg“ zu untersuchen. Dieses Turbo-Studium hat wissenschaftliches Interesse geweckt; vielleicht lässt es sich wiederholen.

Jutta Hahnke – 17. Dezember 2007
Ruhr NachrichtenDiplom mit der Abschlussnote 1,7 in nur drei Semestern
Ruhr Nachrichten
Einblicke in eine Lernmethode

Der Turbo-Student

Diplom mit der Abschlussnote 1,7 in nur drei Semestern

Er raste durch sein Studium wie keiner vor ihm und schloss nach nur drei Semestern ab.

Die Promotion ist das nächste Ziel. Wer es nicht glaubt, werfe einen Blick auf seine Immatrikulationsbescheinigung. Und es kommt noch mehr: Sein viertes Semester liegt in 2007 / 2008, und die Promotion ist sein Ziel. Der 40-Jährige, der in Montenegro geboren und aufgewachsen ist, rechnet mit etwa einem Jahr.

Er hat ein Konzept, er hat sich für seine Forschungsmethodik entschieden, und er hat seine Recherchen in Amerika geplant. Sein Thema: Die Harvard University fand die außenpolitischen Ziele der USA und Montenegros so interessant, dass sie Freiberg die Möglichkeit anbot, in Cambridge, Massachusetts, zu arbeiten. Der vierfache Vater bleibt jedoch in dieser europäischen Stadt und schreibt seine Doktorarbeit an der Universität in Bochum bei Professor Schmidt, der bereits seine Diplomarbeit betreut hat.

Alles eine Frage der Organisation. Seine Kommilitonen staunten, wie er seinen Stundenplan mit zahlreichen Klausuren, Projekten und Studienleistungen organisierte. Alles eine Frage der Organisation, sagt Freiberg bescheiden. […] Ich nutze besondere Lesetechniken und habe außerdem mein Gedächtnis und meine Wahrnehmungsmethoden trainiert.

Der Wahl-Castrop-Rauxeler schöpft seine geistige Kraft aus dem chinesischen Kung-Fu, das für ihn mehr ist als eine Kampfkunst, nämlich ein Konzept für alle Lebensbereiche. Forschern, die seinen Erfolg zum Gegenstand ihrer Analysen machen wollen, wird dies sicher Einblick in seine bislang wenig bekannten Lernmethoden geben.

Auf die Frage, wie hoch sein IQ sei, hat Mirsad Freiberg keine Antwort. Er hat ihn nie testen lassen. Wozu auch? Er weiß, wozu er fähig ist.

Gabriele Regener – 06. Dezember 2007
Bauer-VerlagM. Freiberg macht seinen Abschluss an der Ruhr-Universität in 3 Semestern
Bauer-Verlag
Das Lernen setzt neue Maßstäbe

Turbo-Student – Abschluss in 3 Semestern

M. Freiberg macht seinen Abschluss an der Ruhr-Universität in 3 Semestern

Ein ganzes Studium in nur drei Semestern? Es klingt unglaublich, doch Mirsad Freiberg hat genau das an der Ruhr-Universität Bochum geschafft. Während der durchschnittliche Student hier elf oder zwölf Semester bis zum sozialwissenschaftlichen Abschluss braucht, erlangte Freiberg diesen Abschluss in nur anderthalb Jahren.

Mehr noch: Mirsad Freiberg war nicht nur schnell, sondern auch sehr gut: Auf seinem Diplom steht die Gesamtnote 1,7. Der Höhepunkt des Schnellstudiums: Im Sommersemester 2006 schreibt sich Freiberg ein; ein Semester später hat er bereits sein Vordiplom. Ein halbes Jahr danach hat er die Abschlussprüfungen abgelegt, und wenige Monate später ist auch die Diplomarbeit fertig.

Die Umstände eines solchen Schnellstudiums waren gewiss nicht ideal. Freiberg hat eine Familie mit Frau und vier Kindern, und mit 40 Jahren ist er nicht mehr im optimalen „Lernalter“ – hinzu kommt, dass Deutsch nicht die Muttersprache des gebürtigen Montenegriners ist. Mirsad Freiberg lächelt, wenn man ihn fragt, wie er sein Studium dennoch in Rekordzeit abschließen konnte. „Ich habe besondere Lese-, Lern- und Gedächtnistechniken, die Bestandteil eines chinesischen Kung-Fu-Systems sind“, erklärt er seine außergewöhnliche Leistung. „Die Techniken des Shaolin Wing – Chun Chuan habe ich in Asien gelernt und arbeite seit 25 Jahren damit. Nun konnte ich sie gut auf das Lernen im Studium übertragen. Sonst hätte ich es nie geschafft“, sagt der Kampfsportler mit Bestimmtheit. Bescheiden fügt er hinzu: „Das könnte jeder mit diesen Techniken, und viele hätten es sogar besser gemacht als ich.“ Freiberg lächelt erneut, überzeugt vom leistungssteigernden Einfluss des Shaolin.

Mirsad Freiberg konnte außerordentlich schnell lesen und lernen – und behielt sehr viel von dem, was er las. Geschenkt wurde ihm sein sozialwissenschaftlicher Abschluss dennoch nicht. […] Freiberg lebt seit 15 Jahren in Deutschland. „Das war ein guter Lebensabschnitt, aber es kam die Zeit, in der ich etwas anderes tun musste“, erklärt er seine ungewöhnliche Entscheidung für ein zweites Studium.

Was kommt als Nächstes? Der Mann vom Balkan hat bereits mit seiner Doktorarbeit im Bereich der Sozialwissenschaften begonnen. […]

Thomas Schönert – 18. Dezember 2007
Stadt AnzeigerAbschluss mit der Abschlussnote 1,7 in nur drei Semestern!
Stadt Anzeiger
Die Kunst des Lernens – für alle

Abschluss mit der Note 1,7 in nur drei Semestern

Abschluss mit der Abschlussnote 1,7 in nur drei Semestern!

Meister Mirsad Freiberg führt es auf eine besondere Kampfkunst zurück.

Für Mirsad Freiberg ist es eine Lebensphilosophie. Woche für Woche reisen Dutzende Lehrer fortgeschrittener asiatischer Kampfkünste aus aller Welt nach Castrop-Rauxel, um zu lernen. Immer etwas Neues, Genaueres, Unentdecktes. Shaolin Wing – Chun Chuan ist mehr als Kämpfen. Um das zu beweisen, ging Meister Mirsad Freiberg an die Universität. Für drei Semester. Nun hat er sein Diplom [vergleichbar mit einem Masterabschluss] mit der Gesamtnote 1,7 abgeschlossen. Und er hat viele Professoren der Ruhr-Universität Bochum verblüfft. […]

Promotion – In seinem laufenden, vierten Semester strebt er die Promotion an. Seine jeweiligen Abschlussprüfungen absolvierte er mit Leichtigkeit. Das zeigt sein Zeugnis vom 31. Oktober: Politikwissenschaft (1,7), Soziologie (1,3), Sozialpolitik (1,7), Sozialökonomie (1,7), Stadt- und Regionalsoziologie (1,3). Mirsad Freiberg ist überzeugt: „Jeder kann seine Gedächtnisleistung um das Zehnfache steigern.“

Seine Hände sind gefaltet, sein Gesicht entspannt. Seine Leistungen seien nicht sonderlich überraschend. „Jeder kann es lernen, das Alter spielt keine Rolle, man braucht keine besonderen Fähigkeiten.“ Innerhalb weniger Jahre, glaubt er, werde sich diese „Kunst“ sicher verbreiten.

Wovon er spricht, heißt Shaolin Wing – Chun Chuan. Es hat ihm mit zahlreichen mentalen Techniken zum Erfolg verholfen. Entscheidend ist ein System zum Lesen, Konzentrieren und Erinnern. Mirsad Freiberg kam vor etwa 15 Jahren nach Castrop-Rauxel. Er war 15 Jahre alt, als er die geheime Kampfkunst entdeckte. Der 40-Jährige spricht gut Deutsch, doch sein Akzent ist unüberhörbar. Er spricht zwölf Sprachen. Einige davon, sagt er, beherrsche er weit besser als andere.

Das Shaolin-Kloster wurde im 17. Jahrhundert vollständig zerstört, und mit ihm verschwanden die wenigen Menschen, die die geheime Kampfkunst des Shaolin Wing – Chun Chuan beherrschten. […]

Stadtanzeiger – 15. Dezember 2007
RUB – Fakultät für SozialwissenschaftenMirsad Freiberg hat seinen sozialwissenschaftlichen Abschluss in Rekordzeit erlangt
RUB – Fakultät für Sozialwissenschaften
RUB – Pressemitteilung

Hochschulabschluss in Rekordzeit

Mirsad Freiberg hat seinen sozialwissenschaftlichen Abschluss in Rekordzeit erlangt

Mirsad Freiberg hat seinen sozialwissenschaftlichen Abschluss in Rekordzeit erlangt. […] Das ist nicht nur ein Beleg für die außergewöhnlichen Fähigkeiten dieses Absolventen der Fakultät für Sozialwissenschaft, sondern auch für die hervorragenden Bedingungen, die die Fakultät ihren Studierenden bietet.

Im Sommersemester 2006 schrieb sich der 40-Jährige in den Studiengang der Fakultät für Sozialwissenschaft ein. Nach nur einem Semester hatte er alle für das Grundstudium erforderlichen Klausuren, Projekte und Zwischenprüfungen abgelegt und hielt sein Vordiplom in den Händen. Auch den Rest seines Studiums beendete er in Rekordzeit. […]

Herausragende Leistung: Möglich war dies nur mit einem Vollzeitstudium und Organisationstalent. Freiberg, der bereits ein Studium der Elektrotechnik abgeschlossen hatte, besuchte an fünf Tagen der Woche von 9 bis 18 Uhr Vorlesungen und Seminare und arbeitete den Stoff jeden Abend nach. „Herr Freiberg kann sicherlich als außergewöhnlich begabter Student mit sehr schneller Auffassungsgabe gelten, denn sonst hätte er sein Studium in dieser Zeit nicht abschließen können“, so Prodekan Dr. Jörg Bogumil. […]

Es war die Verbindung aus vorbildlicher Studienorganisation und überdurchschnittlichen Fähigkeiten, die zu dieser einzigartigen Erfolgsgeschichte der Fakultät führte […] dieser Erfolg wird in die Annalen der Fakultät eingehen. Freiberg hat sein Studium nicht nur in Rekordzeit abgeschlossen, sondern auch mit der Gesamtnote „gut“ auf dem Diplom.

Ruhr-Universität Bochum – 7. Dezember 2007
Bauer-VerlagAus dem Turbo-Studenten ist der Turbo-Doktor geworden
Bauer-Verlag
Moderne Zeiten – Neue Lernmaßstäbe

Nur drei Semester bis zum Diplom, zehn Monate bis zur Promotion

Aus dem Turbo-Studenten ist der Turbo-Doktor geworden

Castrop-Rauxeler erlangt erneut einen Abschluss in Rekordzeit

Castrop-Rauxel. Ein komplettes Diplomstudium [vergleichbar mit einem Masterabschluss] in nur drei Semestern – mit dieser erstaunlich kurzen Zeit machte Mirsad Freiberg bundesweit Schlagzeilen. Nun hat der Castrop-Rauxeler eine weitere Rekordleistung hinzugefügt: Aus dem Turbo-Studenten ist ein Turbo-Doktor geworden – „in zehn Monaten“, wie Freiberg sagt. „In unserem Fach dauert das normalerweise mindestens zwei Jahre.“

Auch die Noten des gebürtigen Montenegriners sind beeindruckend. Für seine Doktorarbeit über den Reformprozess auf dem Balkan erhielt der 41-Jährige vom international renommierten Politikprofessor Gaudenz Assenza aus Jena die Auszeichnung „cum laude“.

Ideale Umstände hatte Freiberg für seine außergewöhnlichen Leistungen gewiss nicht. Er ist Vater von vier kleinen Kindern – „da gibt es viel zu tun“ – und mit 41 Jahren hat der Politik- und Sozialwissenschaftler das optimale Lernalter längst überschritten, zumal Deutsch nicht die Muttersprache des Akademikers ist.

Für Freiberg sind diese Turbo-Zeiten jedoch alles andere als rätselhaft. „Ich habe besondere Lese-, Lern- und Gedächtnistechniken, die Bestandteile des chinesischen Kung-Fu-Systems sind.

Die Techniken des Shaolin Wing – Chun Chuan habe ich in Asien gelernt. Ohne sie hätte ich weder mein Diplom noch meine Promotion in dieser Zeit geschafft“, berichtet der Kampfsportler. „Die Doktorarbeit ist ein weiterer Beleg dafür, dass die Shaolin-Übungen wirken. Für mich waren sie wichtige geistige und körperliche Bestandteile eines effizienten Lernens und Forschens.“

Mirsad Freiberg lebt seit etwa 16 Jahren in Deutschland. Mit Ingenieurstudium, Projektleitungen, Sozialwissenschaftsstudium und Promotion kann der frischgebackene Doktor auf einige Meilensteine zurückblicken. Bei seinen Zukunftsplänen ist der Castrop-Rauxeler flexibel geblieben.

Beim Aufbau einer Universität mitwirken, verstärkt Shaolin-Methoden unterrichten, Forschungsaufträge an Universitäten: All das kann sich Freiberg vorstellen – natürlich mit Hilfe seiner asiatischen Techniken.

Thomas Schönert – 24. Juni 2009
Stadt AnzeigerKung-Fu-Meister M. Freiberg promoviert nach nur 10 Monaten
Stadt Anzeiger
Eine neue Ära des Lernens hat begonnen

Eine Promotion in kurzer Zeit

Kung-Fu-Meister M. Freiberg promoviert nach nur 10 Monaten

Als Erstes ein Urlaub, fünf Wochen in Montenegro“, lächelt Mirsad Freiberg. Der 42-jährige Kung-Fu-Künstler hat sich diese Pause in seiner Heimat verdient. Nach einem Studium in drei Semestern folgte die Promotion an der Universität Jena nach nur zehn Monaten.

Freiberg schrieb über den Reformprozess auf dem Balkan und überzeugte die Professoren der Universität Jena. […]

„Meine Doktorarbeit war einfach zu speziell geworden. In Bochum gab es keinen Wissenschaftler, der sie hätte betreuen können“, erklärte Mirsad Freiberg. Das vergangene Jahr war für ihn „ziemlich anstrengend“. Freiberg musste Kung-Fu, Familie und Universität unter einen Hut bringen. „Praktisch alle waren an meiner Arbeit beteiligt“, erinnert er sich an seine Studienzeit. Tochter Sabina – „Papas Beraterin“, wie Mirsad Freiberg sie nennt – bestätigt: „Manchmal war es ziemlich langweilig.“ Ein gemeinsamer Ausflug in den Zoo machte das aber wett.

Freiberg versichert, er sei kein Hochbegabter, kein Genie. Nur die Gedächtnistechniken aus dem Kung-Fu-System hätten ihm geholfen. „Mit diesen Techniken kann jeder seine Leistung um das Zehnfache steigern“, erklärt der Trainer des Shaolin Wing – Chun Chuan, der seit 1992 in Deutschland lebt, mit Überzeugung. Sein Wissen wurde ihm praktisch in die Wiege gelegt.

Shaolin Wing – Chun Chuan ist eine alte Gesundheitslehre, Kampfkunst, Kriegskunst, Meditation, Ernährungslehre und Lebensphilosophie, in der die Shaolin-Mönche Wissen aus der chinesischen Kultur vereinten. Nachdem das Shaolin-Kloster im 17. Jahrhundert zerstört wurde, wurden diese Lehren von vier Familien weitergetragen. Mirsad Freiberg wurde von einer von ihnen ausgebildet.

Heute leitet der vierfache Vater die S.W.C.C. – Kampfkunstakademie in der Wartburgstraße. „Die chinesischen Gedächtnistechniken lassen sich in weniger als sechs Wochen leicht erlernen“, betont Freiberg, der schätzt, dass weltweit nur drei bis fünf Menschen dieses System beherrschen. „Es wird nicht lange dauern, bis wir mit diesen Techniken an die Öffentlichkeit gehen.“

Gespräche über die Vermarktung mit internationalen Unternehmen haben bereits stattgefunden. Auch Pläne für die Gründung einer Universität, an der diese Gedächtnistechniken angewendet werden, sind in Vorbereitung.

Stadtanzeiger – 04. Juli 2009

Wissenschaftlicher Kontext

Ultima Memoria (UM) steht in einem wissenschaftlichen Bezugsrahmen, der mehrere zentrale Fragen zu menschlichem Gedächtnis und kognitiver Leistungsfähigkeit berührt. Im Zentrum des Systems Ultima Memoria (UM) stehen vier miteinander verbundene Dimensionen des Gedächtnisses:

  • die Kapazität des Gedächtnisses,
  • die Geschwindigkeit des Gedächtnisses,
  • die Ausprägungs- und Präzisionsform des Gedächtnisses,
  • das Langzeitgedächtnis.

Die Analyse richtete sich sowohl auf ihr funktionales Zusammenspiel als auch auf ihre Messbarkeit und Veränderbarkeit.

Ultima Memoria (UM) ist das erste System, das diese vier Dimensionen des Gedächtnisses nicht als getrennte Einzelfähigkeiten behandelt, sondern als funktional miteinander verbundene Bestandteile einer einheitlichen Leistungsstruktur. Eine große Gedächtniskapazität entfaltet ihren vollen praktischen Wert erst dann, wenn Information zugleich schnell zugänglich, präzise wiedergebbar und zuverlässig verfügbar ist — auf lange Sicht. Eben dieses Zusammenwirken bildet die begriffliche Grundlage des Systems Ultima Memoria (UM).

Demgegenüber hat die bisherige Forschung, soweit erkennbar, diese Zusammenhänge bislang nur in einzelnen Teilaspekten untersucht. Eine integrierte Betrachtung der Kapazität des Gedächtnisses, der Geschwindigkeit des Gedächtnisses, der Ausprägungs- und Präzisionsform des Gedächtnisses und des Langzeitgedächtnisses in der von Ultima Memoria (UM) hervorgehobenen Weise ist noch nicht erkennbar.

Die nachfolgend vorgestellte ausgewählte Forschung behandelt zentrale Teilaspekte dieses weiteren Zusammenhangs. Sie betrachtet Gedächtniskapazität und Verarbeitungsgeschwindigkeit; Präzision, Qualität der Erinnerung und langfristige Verfügbarkeit; Abrufprozesse und dauerhaftes Behalten; das Verhältnis zwischen Gedächtnis, Aufmerksamkeit und allgemeiner kognitiver Leistungsfähigkeit sowie Neuroplastizität und die Veränderungsfähigkeit des erwachsenen Gehirns. Hinzu kommen Studien zur Rolle der Künstlichen Intelligenz (KI), zur technologischen Unterstützung und zur eigenständigen kognitiven Leistung.

A |Die vier Gedächtnisdimensionen von Ultima Memoria (UM) als integrierte Leistungsstruktur

Ultima Memoria (UM) strukturiert, misst und bestimmt die Gedächtnisleistung präzise innerhalb eines vierdimensionalen Rahmens:

  • die Kapazität des Gedächtnisses
  • die Geschwindigkeit des Gedächtnisses
  • die Ausprägungs- und Präzisionsform des Gedächtnisses
  • das Langzeitgedächtnis

B |Forschung zu Gedächtniskapazität, Geschwindigkeit und ihrem Verhältnis

Die einschlägigen Studien beschreiben die Gedächtniskapazität als deutlich begrenzt. Während Nelson Cowan eine zentrale Kurzzeitgedächtniskapazität von durchschnittlich etwa vier Chunks bestimmt, errechnet die Studie von Rouder et al. innerhalb ihres Modells des visuellen Arbeitsgedächtnisses eine Gesamtkapazität von 3,35 Informationseinheiten (IE).

Diese Studien zeigen damit, dass die Kapazität des Gedächtnisses empirisch erfassbar und messbar ist. Zugleich umreißen sie eine Größenordnung, die Ultima Memoria (UM) nach seiner eigenen Mess- und Entwicklungslogik deutlich übersteigt. Während die angeführten Studien bestehende Kapazitätsgrenzen beschreiben, ist Ultima Memoria (UM) auf die messbare Erweiterung der Kapazität des Gedächtnisses ausgerichtet. Darüber hinaus stellt Ultima Memoria (UM) Kapazität und Geschwindigkeit in ein umfassenderes System, das auch die Ausprägungs- und Präzisionsform des Gedächtnisses sowie das Langzeitgedächtnis einschließt.


B.1 | GEDÄCHTNISKAPAZITÄT

The Magical Number 4 in Short-Term Memory: A Reconsideration of Mental Storage Capacity

Autor

Nelson Cowan

Erschienen in

Behavioral and Brain Sciences, 24(1), 87–114; discussion 114–185 (2001)

Universität / Institution

University of Missouri

Fachgebiet

Kurzzeitgedächtnis · Arbeitsgedächtnis · Gedächtniskapazität

Kernbefund

Cowan überprüft die klassische Annahme, das Kurzzeitgedächtnis könne „7 ± 2“ Informationseinheiten (IE) halten, und argumentiert, dass unter sorgfältiger kontrollierten Bedingungen eine Schätzung von drei bis fünf Chunks plausibler ist. Seine Studie liefert damit eine genauere Bestimmung der Informationsmenge, die über kurze Zeiträume unmittelbar zugänglich gehalten werden kann.


B.2 | VISUELLES ARBEITSGEDÄCHTNIS

An Assessment of Fixed-Capacity Models of Visual Working Memory

Autor

Jeffrey N. Rouder et al.

Erschienen in

Proceedings of the National Academy of Sciences, 105(16), 5975–5979 (2008)

Universität / Institution

University of Missouri; Washington · University in St. Louis

Fachgebiet

Visuelles Arbeitsgedächtnis · Modelle fester Kapazität · Modellprüfung

Kernbefund

Rouder et al. prüfen Modelle, die eine feste Obergrenze des visuellen Arbeitsgedächtnisses annehmen. Für das untersuchte Aufgabenformat sprechen ihre Befunde klar für eine diskrete feste Kapazität: Das visuelle Arbeitsgedächtnis scheint jeweils nur eine begrenzte Zahl voneinander unterscheidbarer Informationseinheiten halten zu können. Auf Grundlage des zugrunde liegenden Modells wird die durchschnittliche Gesamtkapazität auf 3,35 Informationseinheiten (IE) geschätzt.


B.3 | GESCHWINDIGKEIT & KAPAZITÄT

The Relation Between Memory Speed and Capacity: A Domain-General Law of Human Cognition?

Autor

Kim Uittenhove & Evie Vergauwe

Erschienen in

Journal of Cognition, 2(1), Artikel 41, 2019

Universität / Institution

Université de Genève

Fachgebiet

Arbeitsgedächtnis · Gedächtniskapazität · Gedächtnisgeschwindigkeit · Verhältnis von Kapazität und Geschwindigkeit

Kernbefund

Die Studie prüft ausdrücklich, ob Gedächtnisgeschwindigkeit und Gedächtniskapazität durch eine allgemeine Beziehung verbunden sind. Genauer fragt sie, ob die Menge kurzfristig verfügbarer Information davon abhängt, wie schnell diese Inhalte im Gedächtnis durchsucht werden können. Die Befunde liefern jedoch keinen Beleg für ein allgemeines, bereichsunabhängiges Gesetz, nach dem die Gedächtnisgeschwindigkeit die Kapazität zuverlässig erklärt. Zugleich betonen die Autoren, dass ihre Ergebnisse eine solche Beziehung nicht endgültig ausschließen.


C |Forschung zu Präzision, Langzeitgedächtnis und Qualität der Erinnerung

Die folgenden Studien richten sich auf zwei weitere Kerndimensionen von Ultima Memoria (UM): die Ausprägungs- und Präzisionsform des Gedächtnisses und das Langzeitgedächtnis. Ihr Anliegen ist nicht allein, ob Information behalten wird, sondern mit welcher Genauigkeit, Detailfülle und Dauerhaftigkeit sie verfügbar bleibt. Zusammengenommen zeigen sie, dass sich Gedächtnisleistung nicht auf die binäre Unterscheidung zwischen „erinnert“ und „nicht erinnert“ reduzieren lässt. Die Präzision der Erinnerung, die Qualität des Abrufs und die anhaltende Verfügbarkeit gespeicherter Information sind ebenso bedeutsam.

Diese Studien berühren damit wichtige Aspekte des Rahmens von Ultima Memoria (UM). Ultima Memoria (UM) führt diese Perspektive jedoch erheblich weiter, indem es diese Dimensionen in ein umfassenderes Verständnis der Gedächtnisleistung stellt. Statt Präzision und Langzeitgedächtnis isoliert zu betrachten, setzt es sie in Beziehung zur Kapazität des Gedächtnisses und zur Geschwindigkeit des Gedächtnisses. Diese integrierte Perspektive hebt eine zentrale Voraussetzung des Systems hervor: Gedächtnisspeicherung erlangt ihren vollen praktischen Wert erst, wenn Information nicht nur behalten wird, sondern in großem Umfang, mit Geschwindigkeit, mit Präzision im Ausdruck und auf lange Sicht verfügbar bleibt.


C.1 | LANGZEITGEDÄCHTNIS

Visual Long-Term Memory Has a Massive Storage Capacity for Object Details

Autor

Timothy F. Brady et al.

Erschienen in

Proceedings of the National Academy of Sciences, 105(38), 14325–14329 (2008)

Universität / Institution

Massachusetts Institute of Technology (MIT)

Fachgebiet

Visuelles Langzeitgedächtnis · Speicherkapazität · Detailgedächtnis

Kernbefund

Brady et al. untersuchten, wie viele visuelle Objekte Menschen langfristig behalten und wie genau sie diese später wiedererkennen können. Über mehrere Stunden hinweg betrachteten die Teilnehmenden 2.500 Objekte und konnten anschließend nicht nur zuvor gesehene von neuen Objekten unterscheiden, sondern auch feine Detailunterschiede mit hoher Zuverlässigkeit erkennen. Die Studie zeigt damit, dass das visuelle Langzeitgedächtnis eine außergewöhnlich große Speicherkapazität mit bemerkenswerter Detailtreue verbinden kann.


C.2 | GEDÄCHTNISPRÄZISION

Is Working Memory Inherently More “Precise” Than Long-Term Memory? Extremely High Fidelity Visual Long-Term Memories for Frequently Encountered Objects

Autor

Annalise E. Miner, Mark W. Schurgin & Timothy F. Brady

Erschienen in

Journal of Experimental Psychology: Human Perception and Performance, 46(8), 813–830 (2020)

Universität / Institution

University of California, San Diego

Fachgebiet

Gedächtnispräzision · Langzeitgedächtnis · Visuelle Genauigkeit

Kernbefund

Die Studie stellt die verbreitete Annahme infrage, das Langzeitgedächtnis sei grundsätzlich weniger präzise als das Arbeitsgedächtnis. Anhand hochvertrauter Objekte zeigen Miner et al., dass über lange Zeiträume behaltene visuelle Erinnerungen unter geeigneten Bedingungen mit außergewöhnlicher Genauigkeit abgerufen werden können. Ihre Befunde rücken damit die Präzision des Langzeitgedächtnisses schärfer in den wissenschaftlichen Blick.


C.3 | ABRUFPRÄZISION

Distinct Neural Mechanisms Underlie the Success, Precision, and Vividness of Episodic Memory Retrieval

Autor

F. R. Richter, R. A. Cooper, P. M. Bays & J. S. Simons

Erschienen in

eLife, 5, e18260, 2016

Universität / Institution

University of Cambridge

Fachgebiet

Episodisches Gedächtnis · Abrufpräzision · Qualität der Erinnerung

Kernbefund

Richter et al. trennen drei Dimensionen des episodischen Erinnerns, die oft als eine behandelt werden: den erfolgreichen Abruf, die Präzision des Erinnerten und die subjektive Lebendigkeit der Erinnerung. Ihre Befunde zeigen, dass Gedächtnisleistung nicht angemessen binär als „erinnert“ oder „nicht erinnert“ beschrieben werden kann. Besonders die Abrufpräzision erweist sich als eigenständiger und messbarer Aspekt des Gedächtnisses


D |Forschung zu Abruf, langfristiger Verfügbarkeit und Entwicklung kognitiver Leistungsfähigkeit

Die folgenden Studien richten sich vor allem auf das Langzeitgedächtnis und behandeln zugleich, wie sicher Gelerntes über die Zeit verfügbar bleibt und wie zuverlässig es später abgerufen werden kann. Die zentrale Frage ist nicht die bloße Aufnahme von Information, sondern die Bedingungen, unter denen sie über längere Zeiträume behalten wird und bei Bedarf zugänglich bleibt. Ein wiederkehrender Befund lautet, dass dauerhaftes Behalten sowohl durch Abruf als auch durch die zeitliche Verteilung der Wiederholung gestärkt werden kann.

Diese Studien erhellen einen wichtigen Teil des Rahmens von Ultima Memoria (UM), nicht jedoch den Rahmen als Ganzes. Ultima Memoria (UM) behandelt die langfristige Verfügbarkeit als eine von vier voneinander abhängigen Dimensionen des Gedächtnisses und nicht als eigenständiges Phänomen. Es setzt zudem einen anderen Schwerpunkt.

Während die hier betrachtete Forschung das dauerhafte Behalten im Verhältnis zu Abrufübung und verteilter Wiederholung untersucht, richtet sich Ultima Memoria (UM) auf die messbare Entwicklung und Steigerung des Langzeitgedächtnisses innerhalb eines standardisierten Gesamtsystems. Nach seiner eigenen Methodik verlangt dieses System keine Wiederholung des Lernstoffs oder beschränkt die Wiederholung, wo sie nötig ist, auf ein prüfendes Durchlesen.


D.1 | ABRUFÜBUNG

Test-Enhanced Learning: Taking Memory Tests Improves Long-Term Retention

Autor

Henry L. Roediger III & Jeffrey D. Karpicke

Erschienen in

Psychological Science, 17(3), 249–255, 2006

Universität / Institution

Washington University in St. Louis

Fachgebiet

Abrufübung · Langfristige Behaltensleistung · Testeffekt

Kernbefund

Roediger und Karpicke verglichen die Wirkung wiederholten Testens mit der zusätzlichen Lernzeit auf die spätere Gedächtnisleistung. Zusätzliches Lernen führte zunächst zu besseren Ergebnissen in einem Abschlusstest nach nur kurzer Verzögerung. Wurde der Abruf jedoch zwei Tage und eine Woche später geprüft, zeigten die Testbedingungen einen deutlichen Vorteil. Die Studie gilt weithin als grundlegender Beitrag zur Erforschung des sogenannten Testeffekts, also des Befunds, dass aktiver Abruf die langfristige Behaltensleistung stärken kann.


D.2 | VERTEILUNGSEFFEKT

Spacing Effects in Learning: A Temporal Ridgeline of Optimal Retention

Autor

N. J. Cepeda, E.Vul, D. Rohrer, J. T. Wixted & H. Pashler

Erschienen in

Psychological Science, 19(11), 1095–1102, 2008

Universität / Institution

York University; University of California, San Diego; University of South Florida; Massachusetts Institute of Technology

Fachgebiet

Verteilungseffekte beim Lernen · Behaltensintervall · Zeitliche Struktur des Behaltens

Kernbefund

Cepeda et al. untersuchten mehr als 1.350 Teilnehmende, um zu bestimmen, wie das Intervall zwischen Lern- und Wiederholungssitzungen die spätere Behaltensleistung beeinflusst. Ihre Befunde zeigen, dass der wirksamste Abstand zwischen Lerneinheiten von der beabsichtigten Behaltensdauer abhängt. Intervalle, die sich für kürzere Behaltenszeiträume als optimal erwiesen, unterschieden sich von jenen, die für ein sehr langfristiges Behalten bis zu einem Jahr am besten geeignet waren. Die Studie zeigt damit, dass die zeitliche Organisation des Lernens die langfristige Verfügbarkeit erheblich beeinflussen kann.


E |Forschung zu Neuroplastizität und der Veränderungsfähigkeit des Gehirns

Jede Darstellung der Entwicklung des menschlichen Gedächtnisses und der kognitiven Leistungsfähigkeit muss von der Voraussetzung ausgehen, dass das Gehirn kein starres oder unveränderliches System ist. Ultima Memoria (UM) geht seit Langem davon aus, dass menschliche geistige Fähigkeiten grundsätzlich anpassungs- und entwicklungsfähig sind. Die Forschung zur Neuroplastizität hat dieser Sichtweise wichtige empirische Stützung gegeben. Sie zeigt, dass Lernen, Training und Erfahrung von messbaren funktionalen und strukturellen Veränderungen im erwachsenen Gehirn begleitet sein können.

Die Forschung zur Bildung neuer Neuronen und zur besonderen Plastizität neu gebildeter Nervenzellen legt darüber hinaus nahe, dass die neuronale Veränderbarkeit tiefer reicht als lange angenommen. Zugleich ist die Beleglage sorgfältig zu unterscheiden. Trainingsbedingte strukturelle Veränderungen im erwachsenen menschlichen Gehirn sind empirisch belegt, während die hier angeführten Befunde zur erhöhten Plastizität neu gebildeter Neuronen aus Tierstudien stammen.

Dieser Forschungsbestand ist bedeutsam, weil er einer zentralen Voraussetzung empirische Stützung gibt: Kognitive Leistungsfähigkeit ist nicht festgelegt, sondern entwicklungsfähig. Ultima Memoria (UM) überführt diese Voraussetzung in ein konkretes Modell der Gedächtnisentwicklung. Es setzt das weitergehende Prinzip der kognitiven Anpassungsfähigkeit unmittelbar zur Gedächtnisleistung in Beziehung und übersetzt es in einen systematischen Rahmen für Messung und Entwicklung.


E.1 | NEUROPLASTIZITÄT

Neuroplasticity: Changes in Grey Matter Induced by Training

Autor

B. Draganski, C. Gaser, V. Busch, G. Schuierer, U. Bogdahn & A. May

Erschienen in

Nature, 427(6972), 311–312, 2004

Universität / Institution

University of Regensburg; University of Jena

Fachgebiet

Neuroplastizität · Trainingsbedingte Hirnveränderungen · Erwachsenengehirn

Kernbefund

Draganski et al. fragten, ob das Erlernen einer komplexen visuomotorischen Fertigkeit die Struktur des erwachsenen menschlichen Gehirns verändern kann. Nach drei Monaten Jonglierübung zeigten die Teilnehmenden messbare Zunahmen grauer Substanz in Regionen, die an der Verarbeitung komplexer visueller Bewegung beteiligt sind. Ein Teil dieser Veränderungen bildete sich nach Beendigung des Trainings zurück. Die Studie liefert damit einen klaren Beleg dafür, dass Lernen und Training strukturelle Anpassungen im erwachsenen Gehirn auslösen können.


E.2 | SYNAPTISCHE PLASTIZITÄT

A Critical Period for Enhanced Synaptic Plasticity in Newly Generated Neurons of the Adult Brain

Autor

Shaoyu Ge, Chih-Hao Yang, Kuei-Sen Hsu, Guo-li Ming & Hongjun Song

Erschienen in

Neuron, 54(4), 559–566, 2007

Universität / Institution

Johns Hopkins University; National Cheng Kung University

Fachgebiet

Adulte Neurogenese · Neu gebildete Neuronen · Synaptische Plastizität

Kernbefund

Ge et al. fanden, dass im erwachsenen Gehirn gebildete Neuronen eine kurze Reifungsphase außergewöhnlich hoher synaptischer Plastizität durchlaufen. In diesem Zeitfenster zeigen sie eine erhöhte Fähigkeit zur Langzeitpotenzierung, einer Form synaptischer Veränderung, die eng mit Lernen und Gedächtnis verbunden ist. Obwohl auf Tierversuchen beruhend, legt die Studie nahe, dass adulte Neurogenese zu funktional bedeutsamer neuronaler Anpassungsfähigkeit beitragen kann.


F |Forschung zu Technologie, Künstlicher Intelligenz (KI) und eigenständiger kognitiver Beteiligung

Technologische Systeme, insbesondere die Künstliche Intelligenz (KI), verändern die Bedingungen, unter denen Menschen Information zugänglich machen, verarbeiten und nutzen. Die Forschung zeigt, dass generative Künstliche Intelligenz (KI) Arbeitsabläufe beschleunigen, Zugangshürden zu Information senken und die Qualität bestimmter Ergebnisse verbessern kann. Zugleich legen neuere Studien nahe, dass die Nutzung solcher Systeme als Ersatz statt als Unterstützung der eigenen geistigen Beteiligung mit verminderter kognitiver Aktivierung und schwächerer Erinnerung an selbst erzeugte Inhalte einhergehen kann.

Dies wirft eine Frage von grundlegender Bedeutung auf. Der Wert technologischer Leistungsfähigkeit liegt nicht darin, menschliches Gedächtnis und Denken zu verdrängen, sondern darin, sich mit ihnen produktiv zu verbinden. Ultima Memoria (UM) nimmt genau diese menschliche Dimension in den Blick. Es stärkt die Gedächtnis- und kognitiven Fähigkeiten, die nötig sind, um Information nicht nur schneller zugänglich zu machen, sondern sie eigenständig zu behalten, präzise abzurufen, kritisch zu prüfen und überlegt anzuwenden.

Die hier betrachtete Forschung rückt dieses Spannungsverhältnis in den Blick. Sie verweist einerseits auf das unterstützende Potenzial der Künstlichen Intelligenz (KI) und andererseits auf die fortbestehende Bedeutung aktiver menschlicher kognitiver Beteiligung. Ultima Memoria (UM) führt diese Perspektiven zusammen, indem es den Menschen nicht als passiven Empfänger technologisch aufbereiteter Information versteht, sondern als aktiven Träger von Gedächtnis, Urteilskraft und bewusster Anwendung.


F.1 | KI-PRODUKTIVITÄT

Experimental Evidence on the Productivity Effects of Generative Artificial Intelligence

Autor

Shakked Noy & Whitney Zhang

Erschienen in

Science, 381(6654), 187–192, 2023

Universität / Institution

Massachusetts Institute of Technology (MIT)

Fachgebiet

Generative KI · ChatGPT · Produktivität · Berufliche Schreibaufgaben

Kernbefund

Noy und Zhang untersuchten den Einsatz von ChatGPT bei berufsbezogenen Schreibaufgaben. In einer Studie mit 444 akademisch gebildeten Berufstätigen verringerte das Werkzeug die durchschnittliche Bearbeitungszeit um 40 % und steigerte zugleich die bewertete Qualität der Ergebnisse um 18 %. Ihre Befunde zeigen, dass generative Künstliche Intelligenz (KI) in bestimmten Bereichen der Wissensarbeit erhebliche Produktivitätsgewinne bewirken kann.


F.2 | KI & KOGNITIVE SCHULD

Your Brain on ChatGPT: Accumulation of Cognitive Debt when Using an AI Assistant for Essay Writing Task

Autor

Nataliya Kosmyna et al.

Erschienen in

arXiv Preprint, arXiv:2506.08872, 2025

Universität / Institution

Massachusetts Institute of Technology (MIT); MIT Media Lab; Wellesley College; Massachusetts College of Art and Design

Fachgebiet

KI-gestütztes Schreiben · Kognitive Beteiligung · Gedächtnis

Kernbefund

Die Studie untersuchte, wie das Verfassen von Aufsätzen mit Unterstützung großer Sprachmodelle sowohl die Hirnaktivität als auch die beobachtbare Leistung beeinflusst. Die Teilnehmenden bearbeiteten die Aufgabe in einer von drei Bedingungen: mit einem LLM, mit einer Suchmaschine oder ohne externe Hilfsmittel. An den ersten drei Sitzungen nahmen 54 Personen teil, 18 kehrten für eine vierte Sitzung zurück. Unter den drei Gruppen zeigten jene mit LLM die schwächste gemessene neuronale Konnektivität und die schlechteste Erinnerung an die eigenen Texte. Die Autoren deuten dies als möglichen Hinweis darauf, dass der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) kognitive Kosten mit sich bringen kann, wenn er die eigenständige geistige Beteiligung ersetzt statt sie zu unterstützen.